Stadler: Hausaufgaben bisher gut gemacht +++ Umweltschonender A4 mit Start-Stopp-Automatik im Sommer +++ Ausweitung der Start-Stopp-Automatik auf alle Baureihen +++ Verkauf des A1 ab Mitte 2010 +++ neuer Rennwagen für Le Mans
Köln / Ingolstadt – Trotz der weltweiten Absatzkrise in der Automobilindustrie hält die VW-Tochter Audi an ihren selbstgesteckten Zielen fest und will bis 2015 einen jährlichen Autoabsatz von 1,5 Millionen Einheiten erreichen. „Wir bleiben bei unseren strategischen Zielen“, sagte Audi-Chef Rupert Stadler der AUTO ZEITUNG (Ausgabe 03/2009). Er fügte hinzu: „Natürlich muss man jedes Jahr wieder nachschärfen, doch wir haben unsere Hausaufgaben bisher gut gemacht.“ Dies gelte auch für den US-Markt, auf dem Audi nach ursprünglichen Planungen bis 2015 jährlich 200.000 Autos absetzen wollte. |
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Steuerliche Förderung von Wartung und Reparatur gefordert
München - Der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) lehnt die von der Koalition beschlossene Umweltprämie zur Förderung des Neuwagenabsatzes ab. „Mit der Umweltprämie wird das Geld zum Fenster rausgeworfen. Wer heute ein neun Jahre altes Auto fährt, ist nicht der typische Käufer eines Neuwagens“, sagte GVA-Vorsitzender Hartmut Röhl im Gespräch mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Man müsse die gesamte Ökobilanz eines Fahrzeugs betrachten, dabei sei es nicht dienlich, fahrtüchtige Autos aus dem Verkehr zu ziehen. |
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Beratervertrag beim Zuliefer-Konzern Magna International – Bernhard soll Russland-Geschäft voranbringen
München - Der frühere DaimlerChrysler- und VW-Vorstand Wolfgang Bernhard ist in die Autoindustrie zurückgekehrt und hat einen Beratervertrag beim drittgrößten Zuliefer-Konzern der Welt, Magna International, unterschrieben. Das bestätigte das Unternehmen der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Der 48-jährige Manager wird sich dort vor allem um die Aktivitäten des Unternehmens auf dem russischen Markt kümmern. Das Engagement von Magna in Russland hatte im Oktober vergangenen Jahres einen Dämpfer erhalten, als mit dem russischen Oligarchen Oleg Deripaska ein Großaktionär ausgestiegen war. Deripaska hatte erst im Mai 2007 für 1,5 Milliarden US-Dollar 17-Prozent der Magna-Aktien erworben.
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Umweltbewusste Autofahrer bevorzugen Erd- und Flüssiggasmotoren – Hybridzulassungen trotz gestiegener Benzinpreise 2008 unter Vorjahresniveau
München - Die deutschen Autofahrer haben im vergangenen Jahr Gasautos klar den Vorzug unter den alternativ angetriebenen Fahrzeugen gegeben. Hybridautos waren dagegen deutlich weniger gefragt. Das berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Während die Zulassungszahlen Anfang des Jahres bei Flüssiggas-, Erdgas- und Hybrid-Fahrzeugen noch sehr nah beieinander lagen, setzte mit dem Anstieg der Benzinpreise der Gasauto-Boom ein. |
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Mercedes will den Verkauf seines Hoffnungsträgers schon zum Marktstart ankurbeln – Verlängerte Version soll Audi in Wachstumsmarkt China künftig Paroli bieten
Berlin – Vor dem Hintergrund der schwachen Auto-Nachfrage will Mercedes-Benz mit einem Sonderprogramm den Verkauf der am Montag startenden neuen E-Klasse ankurbeln. „Die E-Klasse ist mit weitem Abstand unsere wichtigste Neuheit im sicherlich schwierigen Jahr 2009“, sagte ein Insider der Mercedes-Benz Vertriebsorganisation Deutschland (MBVD) der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. „Dieser Schuss muss fast um jeden Preis ins Schwarze treffen.“
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Vorstandschef Wiedeking sieht „bei den Kosten … noch erhebliches Sparpotenzial“
Stuttgart – Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise hat der Sportwagenhersteller Porsche die Belegschaft auf schwere Zeiten eingestimmt. „Vor uns liegt ein steiniger Weg, von dem wir noch nicht wissen, wie lang er sein wird“, zitiert die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche aus einem ihr vorliegenden Brief von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking an seine Mitarbeiter.
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Kia, Peugeot Citroën und Suzuki in Slowakei und Ungarn betroffen – Probleme auch für Opel und Fiat – VW-Tochter Skoda durch Betriebsruhe bislang nicht benachteiligt
Bratislava/Budapest – Der russisch-ukrainische Gasstreit hat in der Automobilindustrie in den osteuropäischen EU-Staaten zu Produktionsausfällen und bisher nicht kalkulierbaren Verlusten geführt. Suzuki musste einem Bericht der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche zufolge die Produktion im nordungarischen Esztergom am Mittwoch stoppen. Von dem Ausfall sind auch Opel und Fiat betroffen, da Suzuki in Ungarn neben den eigenen Modellen Splash, Swift und SX4 auch den Opel Agila sowie den Fiat Sedici baut. |
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Hybrid-Entwicklung durch Probleme bei Partner GM nicht gefährdet Stuttgart - Die Daimler AG will trotz der Finanzkrise wie geplant bis 2010 rund 14 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investieren. „Einen guten Teil davon haben wir wie geplant bereits dieses Jahr investiert. Trotz der schwierigen Zeiten werden wir diese Größenordnung beibehalten, wobei ich kleinere Anpassungen nicht ausschließe“, sagte Forschungs- und Entwicklungsvorstand Thomas Weber im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. |
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Restwerte aller Pkw-Modelle pauschal um einen Prozentpunkt niedriger – Steigende Monatsraten wahrscheinlich – Insider: Auch Mercedes und BMW zu ähnlich schmerzlichen Schritten gezwungen
Wolfsburg - Der schleppende Autoabsatz zwingt Volkswagen kurzfristig zu einer umfassenden Senkung der Restwerte im wichtigen Leasinggeschäft. Bereits ab 1. Januar 2009 gelten neue geringere Restwerte für sämtliche PKW-Modelle der Kernmarke Volkswagen, berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche unter Berufung auf ihr vorliegende vertrauliche VW-Dokumente. Nach dieser Risikominimierung lassen sich Fahrzeuge aus Leasingverträgen von VW später billiger weiterverkaufen. Künftigen Leasingnehmern drohen höhere Monatsraten bei laufleistungsbasierten Verträgen. |
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München - Der Automobilexperte Professor Ferdinand Dudenhöffer hat die niedrigen Benzin- und Dieselpreise kritisiert. Dadurch fehlte sowohl bei den Autoherstellern als auch bei den Verbrauchern der Anreiz, in sparsame Fahrzeuge zu investieren. „Da auch noch die EU ihre Klimaziele für Autos auf 2015 verschoben hat, droht auf diesem Gebiet in den nächsten Jahren Stillstand“, sagte Dudenhöffer der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. „Ich frage mich, ob die deutschen Autobauer gut beraten waren, auf eine Verschiebung zu drängen“, sagte Dudenhöffer im Hinblick auf Hersteller wie BMW, die derzeit schon mit 40 Prozent ihrer Modellpalette einen CO2-Wert von höchstens 140 Gramm pro Kilometer erreichen. |
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Stuttgart - Trotz des schleppenden Absatzes und der schlechten Aussichten für die Automobilnachfrage will die Daimler AG ab Januar die Preise für Pkw der Marken Mercedes-Benz und smart um 1,9 Prozent erhöhen. Dies teilte einem Bericht der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche zufolge die deutsche Vertriebsorganisation MBVD den Händlern mit. In dem Schreiben wird der Aufschlag mit einer inflatorischen Anpassung begründet. Nach Informationen der Zeitung reagierten die Händler auf diese Maßnahme "äußerst irritiert". |
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