| Peugeot setzt weiter auf deutsche Zulieferer |
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Fast ein Viertel aller Teile eines Peugeot stammen aus Deutschland Genf - Der PSA-Konzern wird im Gegensatz zu den Vorstellungen der französischen Regierung an seiner Einkaufspolitik festhalten und in Zukunft einheimische Zulieferer nicht bevorzugen. Dies betonte Peugeot-Markenchef Jean-Philippe Collin im Gespräch mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche: „Ich sage ganz klar: Wir halten an allen unseren Lieferanten fest. Es gibt überhaupt keinen Grund zur Sorge für Lieferanten, die nicht in Frankreich ihren Sitz haben.“ Collin hob zudem hervor, dass Peugeot gerade bei deutschen Zulieferern Großkunde sei: „Im Durchschnitt stammen 22 Prozent aller Teile eines Peugeot von deutschen Zulieferern.“ Er verstehe die Aufregung in Deutschland zu diesem Thema nicht, sagte Collin, der vor seiner Ernennung zum Peugeot-Markenvorstand Einkaufschef für die gesamte PSA-Gruppe war. „Wir bekräftigen unsere Beziehungen zu allen unseren Lieferanten. Diese Beziehungen sind sehr stabil und auf Dauer angelegt.“ Die EU habe die Hilfen des französischen Staats für die PSA-Marken Peugeot und Citroën sowie für Renault in Höhe von jeweils drei Milliarden Euro akzeptiert, fügte der Peugeot-Chef hinzu. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hatte sich zunächst besorgt über die Milliardenhilfen aus Paris gezeigt. Nach dem Frankreich aber zugesagt hatte, eine umstrittene Klausel zur Bevorzugung einheimischer Hersteller zu streichen, hatte die EU den Hilfen zugestimmt. |