Samstag der 04. September 2010    23:45 Uhr
Auto
Volkswagen stärkt Porsche-Stellung im VW-Konzern
„Errichtung einer Edelschmiede“ geplant  

Stuttgart - Volkswagen hat Porsches Stellung im Konzern gefestigt und dem Sportwagenbauer begehrte Entwicklungsprojekte und Produktionsumfänge eingeräumt. Dies berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche unter Berufung auf ihr vorliegende interne Unterlagen. „Zur Sicherstellung der wirtschaftlichen Eigenständigkeit des Unternehmens und der Markenidentität“ hätten Vorstand und Betriebsrat von Porsche eine Reihe von wichtigen Investitionen und beschäftigungssichernden Maßnahmen beschlossen, zitiert das Blatt aus dem neuen Standortsicherungsvertrag.
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Klage gegen ´lebenslange´ Opel-Garantie
Vertriebschef Visser und Wettbewerbszentrale wollen notfalls bis zum Bundesgerichtshof

Rüsselsheim - Opel droht für das Werbeversprechen einer „lebenslangen“ Garantie ein langer juristischer Weg durch die Instanzen. „Es wird zu einem Gerichtsverfahren kommen“, sagte Rechtsanwalt Andreas Ottofülling, der den Fall für die Wettbewerbszentrale behandelt, im Gespräch mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Gespräche mit Opel seien ohne Annäherung verlaufen. Nun werde „zeitnah“ eine Klageschrift beim zuständigen Landgericht Darmstadt eingereicht. Mit einem schnellen rechtskräftigen Urteil rechnet Ottofülling nicht. „Der Fall dürfte sicher noch das Oberlandesgericht beschäftigen und vermutlich bis zum Bundesgerichtshof gehen.“
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Vorkrisenniveau schon 2011 in Sicht
Clepa-Präsident Tyroller: Europäische Zulieferer kommen früher aus der Krise als gedacht

Stuttgart - Die europäische Zulieferindustrie dürfte deutlich schneller aus der Auftragskrise fahren als gedacht. „Es gibt die berechtigte Hoffnung, dass viele Unternehmen bereits 2011 wieder zu alter Stärke zurückfinden, der Nutzfahrzeugbereich ein Jahr später“, kündigte Clepa-Präsident Peter Tyroller im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche an. Der Bosch-Geschäftsführer ist seit Jahresbeginn auch Präsident des europäischen Zulieferverbands Clepa.
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Bewerbungsboom bei Audi
VW-Tochter stellt in diesem Jahr 500 Akademiker ein

Ingolstadt - Während viele Industrieunternehmen nicht genügend Fachkräfte finden verzeichnet die VW-Tochter Audi einen Bewerbungsboom. "Seit wir Mitte letzten Jahres unsere ersten Stellenanzeigen geschaltet haben, haben sich 2.800 Menschen bei uns beworben, etwa 200 von ihnen haben wir schon eingestellt", sagte Franciscus van Meel, Leiter Elektromobilitätsstrategie bei Audi, der Wirtschafts- und Branchenzeitung Automobilwoche. Insgesamt will Audi in diesem Jahr 500 Akademiker einstellen, rund 300 davon allein für den Bereich Elektromobilität.
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Autoindustrie: Ausgaben für Werbung steigen
München - Die Fahrzeugindustrie hat in Deutschland im zweiten Quartal 531,8 Millionen Euro für Werbung ausgegeben. Das entspricht einer Steigerung um 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche unter Berufung auf Untersuchungen von Nielsen Media Research. Aufgrund des rückläufigen ersten Quartals stiegen die Gesamtausgaben im ersten Halbjahr nur um 0,5 Prozent auf 968,3 Millionen Euro.
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VW: Neue Gerüchte um Einstieg bei Alfa Romeo
Wolfsburg – Bei Volkswagen bekommen die Spekulationen um eine Erweiterung des Markenportfolios durch den möglichen Einstieg bei der Fiat-Tochter Alfa Romeo neuen Schwung. „Alfa ist eine weltweit anerkannte Marke mit sportiven Genen und großer Tradition“, sagte ein hochrangiger VW-Manager der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. „Wenn ein solcher Schatz zu haben wäre, dürften wir nicht allzu lange zögern.“ Alfa Romeo „könnte unsere Wachstumsstrategie noch untermauern“, so der Manager weiter. Und über die „optisch leichte, gefällige Anmutung“ von Fahrzeugen der mediterranen Marke kursiere in Wolfsburg bereits das lobende Wortspiel vom „edlen Italian Dressing“.
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Opel prüft Optionen für neues Einstiegsmodell
Rüsselsheim/Eisenach. Entgegen den Erwartungen, wonach der neue Mini-Opel in Eisenach gebaut werden soll, prüft die GM-Tochter nun weitere Szenarien. Das berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche unter Berufung auf Unternehmenskreise. So werde derzeit untersucht, ob statt dem Kleinstwagen „Junior“ auch ein abgespeckter Corsa unter der Bezeichnung „Classic“ als Einstiegsmodell dienen könnte. Zum anderen könnte das Modellportfolio dauerhaft um weitere Classic-Modelle erweitert werden. Unklar ist bislang, ob diese Pläne den Kleinstwagen überflüssig werden lassen oder ob so nur die Zeit bis zum Marktstart eines komplett neuen Minis überbrückt werden soll. Das Unternehmen selbst hält sich zu seinen Planungen bedeckt.
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Volkswagen lässt Porsche Regie führen
Sportwagenbauer soll die Hoheit beim neuen „modularen Standardbaukasten“ bekommen

Wolfsburg/Stuttgart - Europas größter Autobauer Volkswagen treibt seine Modulstrategie massiv voran und will Porsche mit der Entwicklung und Pflege eines neuen „modularen Standardbaukastens“ (MSB) betrauen. Nach Informationen der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche werden die Aufsichtsräte von VW und Porsche schon im Herbst über das Vorhaben entscheiden. Bei der Modulstrategie werden wichtige Bauteile in mehreren Modellen genutzt.
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Deutsche Autobauer an Kapazitätsgrenze
München - Die deutschen Premiumhersteller Audi, BMW und Mercedes verzichten aufgrund der hohen Nachfrage teilweise auf die sonst übliche Sommerpause. Das ergaben Recherchen der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. So sind bei BMW alle X-Modelle, die Fünfer-Reihe und der Siebener „ausgebucht“, sagte ein Unternehmenssprecher. „Die Werke sind am Anschlag.“ Die Lieferzeiten lägen bei „mehreren Monaten“. In Leipzig und Dingolfing wurde nur eine Woche Sommerpause gemacht, am US-Standort Spartanburg wurde für die Fertigung der X3, X5 und X6 ganz auf Werksferien verzichtet.
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Audi zieht Ungarn den USA vor
VW-Tochter baut den Standort Györ aus

Ingolstadt - Die Volkswagen-Tochter Audi will nach Informationen der Automobilwoche ihr Werk im ungarischen Györ zu einer vollwertigen Fahrzeugfertigung ausbauen. Das berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung unter Berufung auf Konzernkreise.
Mit der Entscheidung über den Ausbau des ungarischen Standorts sind auch die Pläne für ein Werk in den USA vom Tisch. Die Produktion in Übersee galt bei Audi als zu teuer, auch sei die Lieferantenstruktur dort nicht ausreichend entwickelt.
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Süd-Chemie investiert in die Elektromobilität
München - Aufgrund der Nachfrage nach besonders leistungsfähigem Speichermaterial für Lithium-Ionen-Batterien wird der Spezialhersteller Süd-Chemie in den nächsten zwölf Monaten gemeinsam mit Partnern einen dreistelligen Millionenbetrag investieren. „Die Investitionen sollen in Asien stattfinden“, sagte Süd-Chemie-Vorstand Hans-Joachim Müller der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Lithiumeisenphosphat (LFP) wird unter anderem besonders von der Autoindustrie für die Entwicklung von Elektromobilen genutzt.
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O-Ton + Kollegengespräch: Vor dem Kachelmann-Prozess Es ist möglicherweise der Auftakt zu einem ganz besonderen Prozess: Am Montag beginnt in Mannheim das Verfahren gegen Jörg Kachelmann. Ihm wird vorgeworfen, eine ehemalige Geliebte mit einem Messer angegriffen und vergewaltigt zu haben. Was genau passiert, muss die 5. Große Strafkammer des Landgerichts Mannheim klären. �Details...

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O-Ton: Grabeinfassung für Einzelgräber Friedhöfe haben ihre eigenen Regeln. Manchmal braucht es juristische Hilfe, um dies realitätsnah zu gestalten. In dem Fall waren die Eltern der Kläger bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, ihr Grab sollte eine gemeinsame Einfassung haben. Die Gemeinde lehnte dies ab, da ihre Friedhofsatzung Doppelgräber ausschließe. Vor dem Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz bekamen die Hinterbliebenen dann doch Recht.�Details...



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